wetter.net

Von Sturmböen über Graupelgewitter bis zu Schnee und Regen... Aber auch bis zu 10 Sonnenstunden! Ein Wochenende der Extreme!

​Der tiefe Luftdruck löst das wetterbestimmende Hochdruckgebiet Manuela ab, und das freundliche Frühlingswetter wird erst einmal pausieren müssen, denn wir sind im Norden und im Süden von Tiefdruckgebieten flankiert.


In der Nacht zum Samstag erreichte uns bereits eine schwache Kaltfront. Diese wird sich im Laufe des Tages vom Westen bis in die Landesmittebewegen und dabei immer schwächer werden. Vereinzelt fallen in den Mittelgebirgen einige Tropfen Regen.

Hinter der Front bleibt es im Norden am Samstag überwiegend trocken, sodass mit acht bis zehn Sonnenstunden in den Regionen entlang der Nordseeküste und der holländischen Grenze gerechnet werden kann.

Doch im Nordosten hat die Sonne das Nachsehen, da die Bewölkung rasch zunimmt und sich verdichtet. Derweil gibt es am Samstag ebenfalls einen Wolkenzuzug vom Süden her, denn ein unwetterartiges Adriatief ist von den Alpen her wetterbestimmend bei uns in Deutschland.

So kommt es insbesondere im Alpenvorland zu Niederschlägen, die in den Alpengebirgen ab 1200 m von Regen in Schnee übergehen. Im Osten und Südosten wird sich die Ausbeute an Sonnenstunden gegen Null belaufen am Samstag. Doch am Sonntag, nach einem durchweg trüben ersten Tag des Wochenendes, werden in diesen Regionen die freundlichsten und sonnigsten Wetterphasen zu erwarten sein. Die Niederschläge sind dann abgezogen, und die Sonne hat die Möglichkeit, bis zu 7 Stunden zu scheinen.

Ein Tiefdruckgebiet, das im Laufe des Sonntages von Südskandinavien über die Ostsee hinweg zieht, bringt erneut Regenwolken ins Land, wobei einzelne Graupelschauer nicht ausgeschlossen sind.

In der Höhe sind die Luftmassen sehr kalt, was zu einer instabilen Schichtung führt. Folglich gibt es schauerartigen Regen, begleitet von einem in Böen stürmischem Wind an der Nordseeküste. In Schauernähe wird dieser auch im Landesinnern an Fahrt aufnehmen und vereinzelt kommt es dort zu Windböen von bis zu 60 km die Stunde.

Wetterbericht für Samstag in Deutschland:

Am Samstag zieht eine Kaltfront aus südwestlicher Richtung über die Republik. In den südlichen Regionen wird es überwiegend stark bewölkt, und es kommt zu zeitweiligen Niederschlägen, besonders im Alpenvorland, wo oberhalb von 1.000 bis 1.500 Metern auch Schnee fallen kann. Im Bereich der Mittelgebirge und im Osten zeigt sich das Wetter wechselhaft mit teils sonnigen Abschnitten und vereinzelten Schauern.

In der Nordwesthälfte des Landes setzt sich hingegen zunehmend die Sonne durch, vor allem im Bereich des Emslands und entlang der Küstenregionen. Die Temperaturen erreichen im Nordwesten bis 15°C, während es im Süden bei maximal 9°C bleibt. Der Wind frischt auf, besonders im Westen, mit starken bis stürmischen Böen aus westlicher Richtung.

Wetterbericht für die Nacht zum Sonntag:

In der Nacht zum Sonntag bleibt es in den südlichen Gebirgslagen regnerisch, wobei ab etwa 1.000 m Schnee fällt. Im restlichen Deutschland klart es größtenteils auf, es bleibt trocken. Ab der zweiten Nachthälfte ziehen von Nordwesten her dichte Wolken auf, und es kann vereinzelt zu leichtem Regen kommen.

Es wird kühl mit Tiefstwerten zwischen 0°C und 6°C. Besonders in den Mittelgebirgen kann es örtlich zu leichtem Frost kommen.

Achtung, Zeitumstellung: In dieser Nacht wird die Uhrzeit von 2 auf 3 Uhr vorgedreht, da die Sommerzeit beginnt.

Wetterbericht für Sonntag:

Am Sonntag breiten sich die Regenwolken weiter nach Osten aus. Besonders im Norden und Nordwesten wird es stürmisch, und es kommt zu wechselhaften Bedingungen mit kurzen Schauern und Graupelgewittern.

Die Temperaturen im Norden erreichen Höchstwerte von 8°C bis 11°C, während es im Südwesten bis zu 15°C geben kann. Im südlichen Bereich des Landes bleibt es überwiegend trocken, mit häufigeren sonnigen Abschnitten, jedoch können auch dort Wolkenfelder durchziehen.

Der Wind weht mäßig bis frisch aus westlicher bis nordwestlicher Richtung, und an den Küsten sind stürmische Böen zu erwarten.

Wetterbericht für die Nacht zum Montag:

In der Nacht zum Montag zieht ein weiteres Niederschlagsgebiet von Westen her auf. Im Osten und in höheren Lagen, insbesondere im Erzgebirge und den östlichen Mittelgebirgen, kann es noch bis in die Morgenstunden zu Schnee oder Schneeregen kommen.

Die Temperaturen sinken auf 1°C bis 6°C, und insbesondere in den Gebirgslagen kann es zu leichten Frösten kommen. Der Wind wird schwächer, und es bleibt größtenteils trocken, außer in den Ostregionen, wo weiterhin einzelne Schauer auftreten können.