Gartenwetter für Deutschland
Ihr Ratgeber für optimale Pflanzenpflege, saisonale Arbeiten und phänologische Beobachtungen im Gartenjahr.
Gartenwetter für Berlin
Vollständige Vorhersage24 °C
Wärmste Stunde bis morgen
14 °C
Kein Frost erwartet
0 l/m²
Kein Niederschlag erwartet
0,5 l/m²
Gießen empfohlen
14 km/h
Zum Spritzen grenzwertig
Werte für die nächsten 48 Stunden, berechnet aus der Stundenvorhersage.Bodenfrost ist schon möglich, wenn die Luft noch etwa 4 °C hat. Zum Spritzen gilt eine Windgrenze von 5 m/s (18 km/h).
Empfehlung des Monats · Unser Gartentipp
Unser Gartentipp
Wie verhindert man das Gelbwerden von Nadelbäumen?
Viele Hobbygärtner pflanzen in ihren Garten neben Obstbäumen und Stauden auch Nadelbäume. Einige Arten eignen sich beispielsweise sehr gut als Hecke. Werden die Nadeln jedoch gelb oder braun, wird die Hecke wenig ansehnlich. Um das Verfärben der Nadeln zu vermeiden, sollte man schon beim Pflanzen auf einige Grundregeln achten: Wichtig ist, dass Nadelbäume, ob Hecke oder Solitärpflanze, genügend Abstand zu benachbarten Bäumen aufweisen. Stehen sie zu dicht, bekommen die Pflanzen rasch gelbe Nadeln. Wenn ein Baum Schatten wirft oder Äste zu wenig Licht bekommen, kann dies ebenfalls zum Gelbwerden führen. Dann sollte man die Zweige etwas auslichten.
Gelbe Nadeln stehen häufig auch im Zusammenhang mit Verletzungen der Äste. Dadurch werden sie nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt, folglich verfärben sich die Nadeln und fallen ab. Darüber hinaus können aber auch Schädlinge ursächlich für die gelbe Färbung der Nadeln sein. Diese sollten durch einen Experten bestimmt und dann gezielt behandelt werden.
Phänologischer Kalender
Natur im Jahreslauf – Oktober
Jetzt: Vollherbst. Quitten, Walnüsse, Äpfel und Wein werden geerntet. Das Laub verfärbt sich.
Etwa Oktober. Die phänologischen Zeiten richten sich nach der Natur, nicht nach dem Datum: im Süden und im Flachland beginnen sie früher als im Norden und in den Bergen.

Die zehn phänologischen Zeiten
- Vorfrühling
- — Ende Februar bis Anfang März
- Erstfrühling
- — März bis April
- Vollfrühling
- — April und Mai
- Frühsommer
- — meist Juni
- Hochsommer
- — Juli
- Spätsommer
- — August
- Frühherbst
- — September
- Vollherbst (aktuell)
- — Oktober
- Spätherbst
- — November
- Winter
- — Ende November bis Februar
Die Phänologie beschreibt die Entwicklungserscheinungen in der Natur, die im Jahresverlauf regelmäßig auftreten und bezieht sich dabei vor allem auf die Ökologie und die Biogeografie. Mittels eines phänologischen Kalenders werden die Eintrittszeiten bestimmter Erscheinungen erfasst. Insgesamt gibt es 10 phänologische Zeiten. Allerdings ist das Eintreten dieser Zeiten regional unterschiedlich und deckt sich nicht mit den meteorologischen oder astronomischen Jahreszeiten. Im Süden beginnen pflanzliche Entwicklungen in der Regel früher als im Norden, im Flachland ebenfalls eher als in höheren Lagen.
Der phänologische Kalender dient in der Landwirtschaft als Grundlage zur Beurteilung, welche Arbeiten anstehen und durchzuführen sind. Das Pflanzenjahr beginnt mit dem Vorfrühling Ende Februar-Anfang März. Die ersten Schneeglöckchen und der Winterjasmin blühen, Haselnuss und Salweide zeigen ebenfalls Blüten. Während des Erstfrühlings blühen Forsythie, Kirsche und Birne. Die Natur ergrünt. Landwirtschaftliche Produkte wie Kartoffeln und Rüben werden in die Erde gebracht.
Der Vollfrühling im April und Mai bringt dann überall das Grün zurück. Markant ist vor allem die Blüte des Apfels. Im Frühsommer, der größtenteils im Juni herrscht, blühen vorrangig Gräser und der Schwarze Holunder. Die heißeste Zeit des Jahres wird durch den Hochsommer gekennzeichnet. Dann blüht die Sommerlinde, Johannisbeeren reifen. Der Spätsommer lässt frühe Obstsorten reifen. Die zweite Heuernte wird eingefahren, das Heidekraut beginnt zu blühen.
Während des Frühherbstes reifen der Schwarze Holunder und die Haselnuss. Im Vollherbst können Quitten, Walnüsse, Äpfel und Wein geerntet werden. Das Laub beginnt sich zu verfärben. Mit dem Laubabwurf der Wildbäume setzt der Spätherbst ein. Ab Ende November herrscht dann Winter, die Vegetation ruht bis zum Start ins neue Gartenjahr.
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Dahlien im Oktober

Sobald der erste Frost die Pflanzen dunkel gefärbt hat, werden die Stängel 15 cm über dem Boden abgeschnitten. Dann hebt man die fleischigen Knollen vorsichtig mit einer Grabgabel aus der Erde, ohne sie dabei zu verletzen. Wird dennoch eine Knolle aus Versehen beschädigt, muss diese Stelle mit dem Messer herausgeschnitten werden.