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Gewitter mit Sturmböen im Nordwesten, sonst Spätsommersonne

15. September 2026·00:04 Uhr
3 Min. Lesezeit
Deutschlandwetter
Gewitter mit Sturmböen im Nordwesten, sonst Spätsommersonne

Das Wetter heute

Heute zeigt sich der Spätsommer noch einmal von seiner freundlichen Seite: Im Süden, in der Mitte und von dort bis in den Nordosten scheint verbreitet die Sonne. Sonst ziehen Wolkenfelder durch, und im Nordwesten wird es im Tagesverlauf stärker bewölkt. Dort fallen zum Abend hin Schauer, dazu entladen sich einzelne, teils kräftige Gewitter. Die Höchstwerte liegen im Küstenumfeld bei etwa 21 Grad, sonst werden spätsommerlich warme 23 bis 28 Grad erreicht, im Südwesten sind bis zu 31 Grad möglich. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis Südwest, an der Nordsee frischt er stark böig auf. In Gewitternähe muss mit Sturmböen gerechnet werden.

In der Nacht zum Mittwoch ziehen vom Nordwesten her allmählich über die Nordhälfte hinweg gebietsweise schauerartige Regenfälle sowie örtlich kräftige Gewitter, lokal fällt dabei Starkregen. Im Nordwesten wird es später wieder trocken. Sonst ist es wolkig oder gering bewölkt und meist noch niederschlagsfrei. Die Tiefstwerte liegen zwischen 17 und 11 Grad, im Südosten kühlt es auf bis zu 9 Grad ab.

Die Wetteraussichten

Am Mittwoch zieht in der Südosthälfte zunehmend starke Bewölkung auf, nachfolgend fällt zeit- und gebietsweise schauerartiger Regen und es blitzt und donnert einzeln, mitunter auch kräftig. An den Alpen stellt sich später anhaltender, kräftiger Regen ein. Aus Nordwesten klingen die Niederschläge im Verlauf ab und die Wolkendecke lockert auf. In der Nordwesthälfte wechseln sich Wolken und Auflockerungen ab, dazwischen fallen Schauer und es gibt einzelne kurze Gewitter. Mit maximal 18 bis 24 Grad wird es spürbar kühler, lediglich am Inn sind nochmals bis zu 26 Grad drin. Der West- bis Nordwestwind weht mäßig und zeitweise böig, in der Südosthälfte kommt er anfangs noch aus Süd bis Südwest.

Am Donnerstag dominieren zunächst dichte Wolken, zum Nachmittag hin wird es auch längere Zeit freundlich. Anfangs fallen in Südostbayern sowie an den Küsten einige Schauer, ansonsten bleibt es meist trocken. Im Tagesverlauf kommt im Nordwesten Regen auf. Die Temperaturen erreichen 18 bis 23 Grad. Der Südwestwind weht schwach bis mäßig, an den Küsten frisch bis stark, und an der Nordsee treten stürmische Böen auf.

Am Freitag gehen einige schwache Schauer nieder, dazwischen bleibt es längere Zeit trocken und zeigt sich auch die Sonne. Im Norden fallen wiederholt teils kräftige Schauer, nahe der Deutschen Bucht regnet es streckenweise auch längere Zeit. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen 18 und 23 Grad. Der Südwestwind weht schwach bis mäßig, an den Küsten böig.

Am Samstag ist es im Norden und Nordwesten stark bewölkt und es fällt etwas Regen. Sonst gestaltet sich der Tag freundlich, im Süden streckenweise sogar sonnig und trocken. Die Höchstwerte liegen bei 18 bis 24 Grad. Der Südwestwind weht im Süden schwach, sonst mäßig und küstennah auch stark böig auffrischend. Auf dem Brocken sind Sturmböen aus Südwest zu erwarten.

Am Sonntag scheint im Süden häufiger die Sonne, dort bleibt es streckenweise trocken und freundlich. Sonst überwiegen dichte Wolken und zeitweise fällt Regen. Die Temperaturen steigen auf 19 bis 26 Grad. Der Westwind weht im Süden mäßig, sonst frisch, an den Küsten und im exponierten Bergland treten zeitweise stürmische Böen aus Südwest bis West auf.

Am Montag bleibt es im Süden sonnig und trocken, sonst ist es stark bewölkt bis bedeckt und es fällt zeitweise etwas Regen oder es gehen einzelne Schauer nieder. Die Höchstwerte erreichen 18 bis 26 Grad. Der Westwind weht schwach bis mäßig, im Norden frisch, küstennah frischt er teils stürmisch auf.

Johannes Graf
Über den Autor

Johannes Graf

B. Sc. Meteorologie

Schon seit meiner Kindheit empfinde ich eine große Leidenschaft für meteorologische Phänomene. Das Wetter draußen zu beobachten sowie die ständigen Schwankungen des Thermometers faszinieren mich nach wie vor. Diese Verbundenheit mit der Meteorologie motivierte mich dazu, ein Meteorologiestudium am Karlsruher Institut für Technologie zu absolvieren. Seit April 2022 lebe ich meine Leidenschaft beruflich aus und bin Mitglied des Teams bei wetter.net.

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